An einen Vulkanier (1) 

Von Margarete Schebesch

Oh, halte mich fest, während wir fliegen,
Umfange mich, umgib mich, berge mich in dir!
Schließe meine Augen mit deinen Händen,
Und schütze mich vor dem Licht
Der Sonnen.

Wo ist die Zeit geblieben,
Wo wir uns an den Händen halten konnten,
Ohne daß du nach der Logik
Dieses Tuns fragtest?

Von meinem Standpunkt aus
Kann ich alles sehen, was dich bewegt,
Nur, die Gefühle selbst zu empfinden,
Dazu ist die Entfernung zu groß.

Komm, lieber Bruder,
Weine dich aus bei mir,
Und ich werde es keinem erzählen,
Sondern ich werde mich freuen,
Daß ich deine Tränen trocknen darf.

WIR WERDEN ALLES EROBERN!

Oh, hätte ich nur den Mut dazu,
Ich würde dich betrachten,
Und deinem Blick standhalten
Wenn du erwachst!